Eure Helden erwachen zum Leben …

Gibt es eine Geschichte, die ihr euren Kindern abends im Bett immer und immer wieder erzählen müsst? Eine Geschichte, die ihr euch selber für eure Kinder ausgedacht habt und die deswegen zu etwas ganz Besonderem für euch und eure Kinder geworden ist?

Oder erfinden eure Kinder immer wieder die spannendsten, abenteuerlichsten oder lustigsten Geschichten?

Dann schnappt euch gleich Zettel und Stift, schreibt die Geschichten auf und schickt sie mir zu!

Mit etwas Glück, erwachen die Helden aus euren eigenen Geschichten zum Leben und ihr könnt ihre Abenteuer dann direkt hier im Blog anschauen und lesen oder die Geschichte als PDF runterladen und ausdrucken!

#2 Hilfe für Lilly

Diese niedliche Geschichte über die Rettung eines kleinen Koalamädchens hat sich meine Tochter ausgedacht. Ich habe nur beim Ausmalen geholfen, gemalt hat sie alles selber. Viel Spaß damit!

Eines Tages zieht ein furchtbarer Sturm über die Muschelinsel.

Die Muschelinsel ist eine ganz kleine Insel, auf der nur eine Handvoll Menschen, dafür aber hunderte von Koalas leben.

Bei dem Sturm werden auch das Koalababy Lilly und ihre Mama von den Ästen ihres Eukalyptusbaums heruntergeweht und dabei verliert Lilly ihre Mama.

Verängstigt und zitternd klammert sich das kleine Koalababy an den Stamm eines Baumes.

Gott sei Dank findet Lina, die kleine Koalaretterin, das verschreckte Koalakind.

Lina nimmt Lilly mit zu sich nach Hause. Dort legt sie sie auf ein weiches Kissen und streichelt sie ganz sanft.

Da beruhigt sich Lilly langsam und schläft erschöpft ein.

Lina ist jetzt Lillys neue Mama und füttert sie mit Milch aus einer Spritze.

Lina und Lilly machen ab jetzt alles gemeinsam!

Sie halten zum Beispiel zusammen Mittagsschlaf …

… oder putzten sich gemeinsam die Zähne!

Wenn Lina sich morgens anzieht, klammert sich Lilly an ihren Beinen fest.

Heute ist ein aufregender Tag für Lilly, denn es geht für sie zum Koalatierarzt.

Lilly ist putzmunter und gesund. Außerdem stellt der Tierarzt fest, dass Lilly bald Geburtstag hat. Sie wird dann ein Jahr alt!

Endlich ist Lillys großer Tag gekommen. Zusammen mit Lina und ihrer Mama feiert Lilly ihren ersten Geburtstag!

Es gibt eine Menge bunter Luftballons …

… und natürlich eine Torte mit einer Kerze.

m nächsten Tag stellt Lina Lilly dem Koalamädchen Milly vor.

Die beiden Koalas verstehen sich auf Anhieb und werden sofort beste Freundinnen.

Lillys Mama kommt aus dem Haus und erkundigt sich nach den beiden Koalamächen: Und, wie läuft es mit den beiden Damen, verstehen sie sich gut?“

„Na klar Mama, es läuft so super mit den beiden!“ antwortet Lina freudestrahlend.

Lilly und ihre Mama sind überglücklich!

Sie feiern die Rettung des kleinen Koalababys und die neue Freundschaft von Lilly und Milly …

… bis tief in die Nacht!

#1: Liselotte Eichhorn

Eine Geschichte von Tilda und Theo Tropberger, entstanden während der Corona-Ferien!

Liselotte Eichhorn lebt zusammen mit ihrem Freund Max und ihren beiden Eichhörnchenbabys Lise und Lotte in einem wunderschönen Park.

Schaue zusammen mit Lise und Lotte den Menschen auf dem Spielplatz zu. Dann kannst du mit den beiden immer müder und entspannter werden und glücklich einschlafen.

Als Erinnerung an eine seltsame, irgendwie blöde aber dennoch auch schöne Zeit …

Es war einmal ein Eichhörnchenmädchen namens Liselotte Eichhorn.

Liselotte lebte in einem wunderschönen Park mit hohen Bäumen, bunten Blumen und einem tollen Spielplatz für große und kleine Kinder.

Liselotte liebte es die Bäume hochzuklettern und von Ast zu Ast zu springen.

Am liebsten machte sie es zusammen mit ihrem allerbesten Freund, dem Eichhörnchenjungen Max.

Liselotte war ein orangenes Eichhörnchen mit einem weißen Bauch und einer weißen Schwanzspitze.

Max war dunkelbraun und hatte ebenfalls einen weißen Bauch.

Manchmal, da saßen Liselotte und Max ganz nah aneinander gekuschelt und gaben sich zarte Eichhörnchenküsse.

Eines Tages begann der Bauch von Liselotte immer dicker und dicker zu werden und ein paar Wochen später schlüpften zwei kleine Eichhörnchenbabys aus Liselottes Bauch.

Liselotte und Max nannten die beiden Lise und Lotte. Liese und Lotte waren orange-dunkelbraun gestreifte Eichhörnchen und hatten wie ihre Eltern ein weißes Bäuchlein.

Die beiden Eichhörnchenkinder liebten es den Menschenkindern beim Rennen,
Lachen und Toben zuzuschauen. 

Am liebsten aber schauten sie ihnen beim Schaukeln zu.

Am Abend dann, wenn die Kinder längst zu Hause von ihren Mamas und Papas in ihre warmen, gemütlichen Bettchen eingekuschelt wurden – da hüpften Lise und Lotte von ihren Ästen herunter auf die Schaukeln.

Liselotte und Max schubsten die beiden Eichhörnchen-
kinder an. Liselotte schubste Lise und Max Lotte.

Und während sie schubsten und schubsten und schubsten wuden Lise und Lotte immer müder und müder und müder.  Und ihre Augen wurden schwerer und schwerer und schwerer, bis sie ganz entspannt und glücklich einschliefen.

Und genauso wirst auch du jetzt immer müder und deine Augen immer schwerer. Und dann kannst du ganz entspannt und glücklich einschlafen. Gute Nacht!

Hier kannst du dir ein PDF zum Ausdrucken von

„Das wahre Leben spielt sich direkt vor deiner Nase ab. Verpass es nicht, nur weil du dauernd was zu tun hast. Spüre den süßen Duft des Lebens. Das Glück lässt sich finden.“

(Aus dem Buch „happy“ von Nicola Edwards)


Immer wieder ertappe ich mich dabei durchs Leben zu rennen anstatt im Hier und Jetzt zu bleiben und einfach mal nur zu sein.

Daher habe ich begonnen ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben und zu malen, in dem ich jeden Tag einen Moment, in dem ich besonders glücklich war oder eine Sache, für die ich gerade dankbar bin in einer Zeichnung oder einem Text festhalte.

Ich merke, dass ich dadurch achtsamer durch den Tag gehe. Nach und nach gelingt es mir immer mehr zwischendurch einfach mal innezuhalten und dadurch die kleinen Momente des Glücks nicht zu verpassen!

Vielleicht möchtet ihr auch einmal ausprobieren ein Zeichentagebuch zu führen oder macht es bereits, dann berichtet mir gerne darüber in den Kommentaren!

#1 Hormone oder doch Fliegenpilz?

Einmal im Monat werde ich zum Wutmonster. „Mama, was ist denn los mit dir heute? Hast du einen Fliegenpilz gegessen?“ Bei diesem süßen Spruch meiner Tochter war die Wut wie weggeblasen. Ich musste einfach nur Lachen und konnte wieder dankbar sein für meine liebe Tochter!

#2 Endlich Kaffee auf dem Spielplatz!

Den Eltern (mit etwas größeren Kindern) unter euch ist es bestimmt auch schon einmal so ergangen: Es geht mit den Kindern zum Spielplatz. Mittlerweile muss man nicht mehr aufpassen, dass sich der Nachwuchs wahlweise Sand oder irgendwelche Kleinteile wie Steine oder Hackschnitzel in den Mund steckt. Man muss auch nicht mehr fürchten, dass sie zu schnell irgendwelche Rutschen runter flitzen oder beim Klettern von Geländern runter fallen. Sprich, die Kindis spielen alleine auf dem Spielplatz und man ist (mehr oder weniger) überflüssig, steht so da und denkt: „Jetzt einen Kaffee und vielleicht noch einen Kuchen dazu, das wärs jetzt!“

Genau dieser Wunsch ging bei mir heute in Erfüllung, denn bei einem Restaurant bei uns im Dorf kann man – Corona sei Dank – jetzt Picknickkörbe (natürlich gefüllt :-)) mieten. Während die Kinder sich also auf dem Spielplatz vergnügten, wurde uns diese Mal die Zeit mit Kaffee, Kuchen und Eis versüßt, was mich definitiv seeeeeehr glücklich machte!

#3 Einfach nur puzzeln!

„Mama, ich will puzzeln!“ „Mama, puzzelst du mit mir?“ „Mama, wann kommst du denn endlich?“

„Gleich!“ „Ich muss noch kurz die Küche aufräumen …“ „Ich komme gleich, noch drei Sekunden!“ „Warte, ich muss noch kurz auf die Toilette, bin gleich da!“ „Ach Mist, ich muss noch kurz Papa anrufen und ihn etwas fragen, fang doch schon einmal an, ich bin wirklich gleich da!“

So oft renne ich an meinen Kindern vorbei, weil ich „noch kurz“ etwas zu erledigen habe und auch wenn ich dann mit ihnen spiele, rasen meine Gedanken weiter in meinem Kopf und ich bin zwar bei ihnen aber doch eigentlich gar nicht richtig da.

Gestern war mein Sohn krank daheim und da habe ich auf „Mama, ich möchte alle Puzzles machen, die ich habe, hilftst du mir?“ einfach mal mit „ja“ geantwortet und eine Stunde einfach nur gepuzzelt.

Dieses einfach nur puzzeln, alles andere stehen und liegen lassen und an nichts anderes denken, war unglaublich erleichternd und entspannend und auf jeden Fall ein Glücksmoment!

#4 Der erste Schnee

Mein Glücksmoment heute war definitiv der erste Schnee diesen Winter!

Ich freue mich jedesmal wieder wie ein kleines Kind, wenn ich die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen sehe!

#5 Stolz

Oft denkt man als Mama ja, dass die Zeit einfach viel zu schnell vergeht und man fragt sich, wo das Baby hin ist, dass man gefühlt gerade noch in seinen Armen gehalten hat.

Als ich heute beim Mittagessen meiner Tochter gegenüber saß, sah sie einfach schon so unglaublich groß und erwachsen aus.

Dieses Mal machte mich das aber gar nicht traurig, sondern einfach nur stolz und glücklich, dass aus meinem kleinen Baby schon so ein toller, großer Mensch geworden ist!

#6 Auf seinen Körper hören

Heute hatte ich den ganzen Tag über Kopfschmerzen. Oft ignoriere ich meinen Körper einfach völlig und mache weiter mit dem was eben gemacht werden muss.

Als mein Mann dann abends noch mit den Kindern draußen war, warteten eigentlich auch noch ein Haufen Wäsche und die Geschirrspülmaschine auf mich und es hätte sich natürlich so gut angeboten, das noch schnell fertig zu machen.

Heute aber habe ich es liegen lassen (Wäsche trocknet doch auch irgendwann, wenn man sie nur lange genug in der Badewanne liegen lässt, oder? :-)) und mich einfach nur mit einer Wärmeflasche aufs Sofa gelegt.

Als ich da so lag und einfach mal NICHTS machte, konnte ich meinen Körper förmlich sagen hören: „Danke, danke, dass du endlich auf mich gehört hast!“

In diesem Moment war ich einfach nur dankbar dafür, was mein Körper jeden Tag für mich macht.